Wenn wir das Wort „Fasten“ hören, denken viele von uns unbewusst an einer Diät. Oder in unseren Köpfen erscheinen Szenen von dünnen Priestern in einem Kloster, frommen Muslimen während des Ramadans und von Models mit Essstörungen. Tatsache ist jedoch, dass das Fasten in der heutigen Zeit eine Renaissainse erlebt, denn zum einen gibt es immer mehr Studien, die sich mit den Auswirkungen des Fastens auf den Körper beschäftigen und zum anderen erleben immer mehr Menschen die gesundheitlich positiven Wirkungen auf sich selbst. Ob man Fasten als symbolische Reinigungskur für Körper und Seele sieht, oder es aus religiösen Gründen macht, ist nebensächlich, den das Ergebnis zählt. Eine sehr beliebte und moderne Form des Fastens ist das Saftfasten.

Saftfasten als Verschnaufpause für den Stoffwechsel

Wenn man über den Sinn einer Saftfasten-Kur spricht, ist es wichtig zunächst zu verstehen, dass der Stoffwechsel von der Evolution her nicht zur Daueraufnahme von Nahrungsmitteln ausgelegt ist. Früher, als man sein Essen noch gejagt hat und die Ernte von der Jahreszeit abhängig war, haben sich Zeiten mit viel Nahrungsaufnahme mit Zeiten fehlender Nahrung abgewechselt. Da in der heutigen Zeit Nahrungsmittel jedem und zu jeder Zeit zugänglich sind, und das im Überfluss, bedeutet das für den Stoffwechsel Dauerarbeit und Dauerstress. Jedoch benötigt unser Körper Pausen um sich zu regenerieren. Durch eine Fastenkur erhalten alle Zellen und Verdauungsorgane wie die Bauspeicheldrüse die benötigte Verschnaufpause. Sie tanken neue Kraft. Verdauung und Stoffwechsel werden entlastet, sodass der Körper Schlacken und Gifte leichter lösen und abtransportieren kann. Der Blutdruck sinkt und der Darm stößt bereits abgestorbenes Zellmaterial ab. Es findet eine Art Reinigung und Regeneration für den Körper statt. Weil die Insulinresistenz sinkt, kann eine kurzfristige Fastenkur auch bei Typ-2-Diabetes [1], Herz-Kreislauf-Erkrankungen [9], Arthrose, chronischen Migräne und andere chronischen Schmerzleiden helfen. Studien zufolge existieren Hinweise darauf, dass durch das Fasten chronischen Krankheiten, wie die koronare Herzkrankheit [10], vorgebeugt werden kann. Zudem empfanden Patienten mit Fibromyalgie und rheumatischen Krankheiten eine Linderung ihrer Beschwerden, nachdem sie eine Fastenkur gemacht hatten.

Das Fasten zeigt Wirkung bei:

  • metabolischen Erkrankungen wie Diabetes
  • chronischen Schmerzleiden
  • chronisch-entzündlichen Erkrankungen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Allergien und Überempfindlichkeitsreaktionen des Immunsystems

Reinigende Wirkung

Man vermutet als einer der Gründe für die reinigende Wirkung der Fastenkuren, dass bestimmte Zucker-Eiweiß-Moleküle, die sogenannte „Advanced Glycation Endproducts“, im Körpergewebe leichter abgebaut werden können. Diese belasten ansonsten den Stoffwechsel und werden für die Entwicklung oder Verschlimmerung von Krankheiten wie  Diabetes, Arteriosklerose, chronische Knieerkankungen und Alzheimer verantwortlich gemacht. Studien zeigen, dass auch Vitamin C, was ja reichlich in frischen Säften enthalten ist, die Entstehung der schädlichen Zucker-Eiweiß-Molekülen blockiert [2] Somit wäre das Saftfasten die bessere und optimierte Form des Fastens.

Stärkung des Immunsystems und Verlangsamung des Alterungsprozesses

Fasten erhöht die Aktivität bestimmter Gene, die dem Organismus helfen, mit Stress umzugehen und das Altern verlangsamen. So zeigt eine Studie aus dem Jahr 2014, dass Fasten die DNA-Reparatur in den Zellen verbessert. Die DNA-Reparatur ist ein Mechanismus, durch den Enzyme den beschädigten Teil eines DNA-Strangs beseitigen oder die mikroskopischen Löcher, die durch freie Radikale und andere Faktoren verursacht werden, schließen [11,12]. Die DNA-Reparaturfähigkeit einer Zelle ist für das normale Funktionieren der Zelle und somit für den gesamten Organismus essentiell, denn sie verhindert, dass bei der Zellteilung (Replikation der DNA) die beschädigter Erbinformation weitergegeben wird. Durch die Aktivierung der DNA-Reparatur in Folge des Fastens wird der Körper nicht nur vor Immunsystemschäden geschützt – ein wichtiger Nebenwirkung der Chemotherapie – sondern auch die Regeneration des Immunsystems wird angeregt. Die Stammzellen kommen aus einem ruhenden Zustand in einen Zustand der Selbsterneuerung.

Die Autoren der Studie erklären sich den Prozess so, dass wenn man die Nahrung reduziert, der Organismus versucht Energie zu sparen. Und eines der Dinge, die er tun kann, um Energie zu sparen, ist, Immunzellen, die nicht benötigt werden und beschädigt sein könnten, wieder brauchbar zu machen (zu „recyceln“). 

Für das Immunsystem ist auch die Darmflora von entscheidender Bedeutung. Durch das Fasten wird sie positiv beeinflusst und somit das Immunsystem auf eine andere Art gestärkt. Studien zeigen zudem, dass durch das Trinken von Gemüse- und Fruchtsäfte die Leukoziten im Körper aktiviert werden [4], was mehr für das Saftfasten spricht als für andere Fastenformen.

Schmerzunterdrückend und stimmungsaufhellend

Durch das Fasten schüttet der Körper das Glückshormon Serotonin und endogenen Opioide aus [5]. Die letzteren sind in der Lage akute Schmerzen zu unterdrücken. Das heißt zum einen, dass sich die Stimmung aufhellt und der Fastende sich gut fühlt – der Einklang zwischen Körper und Geist verbessert sich in den meisten Fällen. Zum anderen kann es eine Linderung von chronischen Schmerzen kommen, wie z.B. bei Migräne.

Begründer des Heilfastens: Dr. Otto Buchinger

Ein typisches Beispiel für das Heilfasten ist das Buchinger-Heilfasten, benannt nach dem deutschen Arzt Otto Buchinger [6]. Buchinger gilt als einer der ersten Wissenschaftler in Europa, der die Heileffekte des Heilfastens systematisch dokumentierte und das Konzept einer Therapie erstellte. Sein Interesse dafür kam aus seinem eigenen Leidensweg: ein schweres Rheuma in den Gelenken, wofür es damals 1917, vor der Entdeckung der Antibiotika, keine Heilmittel gab. Nach einer dreiwöchigen Fastenkur bei einem Kollegen in Freiburg, konnte er sich von dem Erfolg selbst überzeugen und gründete 1920 eine eigene Fastenklinik, das Kurheim Dr. Otto Buchinger. Buchinger erklärte sich die Wirkung  des Heilfastens so, dass die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden. Und wenn er von Entschlackung gesprochen hat, waren nicht bestimmte Schlacken gemeint, sondern er versuchte metaphorisch die komplexen gesundheitsförderlichen Prozesse, die im Organismus ablaufen, in einem Begriff zusammenzufassen. Damals fehlten Studien, welche diese Prozesse erklären und nachweisen konnten.

Das Buchinger-Heilfasten wird mit Gemüsebrühe, Säften und Honig durchgeführt. Angelehnt darauf funktioniert auch das so genannte Saftfasten.

Vorteile des Saftfastens gegenüber anderen Fastenformen

Das Saftfasten gehört zum klassischen Heilfasten. Das Heilfasten darf nicht mit Wasserfasten, Null-Kalorien-Fasten oder Hungern verwechselt werden. Wenn das Heilfasten richtig durchgeführt wird, verspürt man keinen Hunger, sondern fühlt sich fit und vital. Denn Voraussetzung für das Fasten ist, dass man vorher normal ernährt hat und nicht ausgehungert ist. Unser Organismus greift dann auf die Fettreserven zurück, um die für alle Körperprozesse nötige Energie zu erhalten. Zudem werden gewisse Kaorienmengen während des Fastens dem Körper zugeführt (maximal 500 kcal pro Tag [8]), sodass die Vitalfunktionen erhalten bleiben. Zum Vergleich: der normale Energiebetrag liegt für den durchschnittlichen menschlichen Erwachsenen laut WHO bei 2000 kcal/Tag.

Nun erkennen wir den Vorteil des Saftfastens gegenüber radikalere Formen des Fastens, wie Wasser- oder Teefasten, nämlich dass sich durch die Aufnahme von Säften und damit von ca. 300 ckal eine gewisse Sättigung  einstellt. Zusätzliche wird der Körper während der Saftfastenkur mit Enzymen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Vitaminen versorgt und nicht wie beim Wasserfasten oder Teefasten völlig ausgehungert. Man führt dem Körper Energie zu und gleichzeitig findet eine Entlastung des Stoffwechsels und der Verdauung statt.

Aber auch im Vergleich zu nicht radikalen Formen des Heilfastens, wie das Früchtefasten oder die Schrothkur, hat das Satfasten Vorteile. Denn beim Früchtefasten werden ganze Früchte, Gemüse und Nüsse konsumiert, und bei der Schrothkur nimmt man Reis-, Grieß- und Haferbrei, sowie gekochtes Gemüse und trockene Brötchen zu sich. Das Verdauungssystem muss viel mehr Arbeit verrichten als bei der Aufnahme von puren Säften mit Wasser und wird nicht in dem Maße entlastet wie es bei einer Saftfastenkur der Fall ist.

Kann ich mit Smoothies anstatt mit Säften fasten?

Auch das Fasten mit Smoothies ist weniger zu empfehlen im Vergleich zum Fasten mit frisch gepressten Säften. Der Grund dafür ist, dass im Gegensatz zum Smoothie, ein richtig gepresster Saft keine Faserstoffe enthält, sondern nur im Flüssigkeit gelöste Vitalstoffe. Diese können viel leichter direkt über das Blut aufgenommen werden und müssen nicht erst im Verdauungstrakt aufgespalten werden. So kann die Energie, die sonst für die Verdauung und für die Aufspaltung der Fasern verbraucht wird in anderen Körperprozessen wie Entgiftung und Entsäuerung vom Körper eingesetzt werden.

Kann man durch Saftfasten abnehmen?

Die Gewichtsabnahme ist ein positiver Nebeneffekt der Saftkur, da man nur ca. 300 kcal pro Tag zu sich nimmt. Um jedoch dauerhaft schlank zu bleiben ist die Fastenkur nicht geeignet [3]. Dafür eignet sich eine kalorienbewusste und gesunde Ernährung, die dauerhaft beibehalten werden kann, kombiniert mit viel Bewegung im Alltag, wesentlich besser. Allerdings kann die Fastenkur einen guten Einstieg in veränderte Essgewohnheiten bieten. Denn durch eine Saftfastenkur steigt das Empfinden für gesunde Nahrungsmittel. Menschen mit Fastenerfahrung fällt es leichter sich auch später gesund zu ernähren. Durch die Entwöhnung von Fettigem, Salzigem und industriellen Zucker werden diese Nahrungsmittel nach der Fastenkur als nicht mehr so schmackhaft wie vorher betrachtet. Somit kann sie eine Abnehmkur durchaus einleiten. Mehr zu dem Thema finden Sie in diesem Artikel.

Die Regeln des Saftfastens

  • Gesundheitlicher Check-up: Auf der sicheren Seite ist man, wenn man sich vor dem Saftfasten einen ärztlichen Rat einholt und einen Check-up des aktuellen Gesundheitszustandes machen lässt. Bei bestimmten Krankheiten sollte man überhaupt nicht fasten und bei anderen nur unter ärztlicher Beobachtung, wie z.B. in einer Fastenklinik.
  • Einleitung der Saftkur: Das Saftfasten wird eine Woche vor dem eigentlichen Beginn eingeleitet. In dieser Woche wird der Konsum von Kaffee, Milchprodukten, Fleisch, Eiern und Zucker reduziert. Drei Tage vor Beginn der Kur wird nur noch leichte Nahrung verzehrt. Dazu gehören gedünstetes Gemüse und Reis. Am Tag vor der Saftfastenkur wird ausschließlich 1,5 kg Obst verzehrt. Es sollte sich um Obst derselben Sorte handeln. Geeignet sind zum Beispiel Äpfel oder Bananen. Es sollte ein säurearmes Obst sein.
  • Dauer: 3 bis 5 Tage: Die Saftfastenkur sollte nicht länger als 3 – 5 Tage dauern, Ein- und Ausleitungstage nicht mit eingerechnet.

Nahrungsmittelentzug: Wie lange ist „noch“ gesund?

Eine im Jahr 2013 veröffentlichte Studie von Papagiannopoulos und seine Kollegen [7] zeigte, dass ein 5-tägiger Nahrungsmittelentzug bei gesunden Erwachsenen vom Körper gut toleriert werden kann, ohne ernsthafte Veränderungen der Vitalparameter. Blutdruckwerte, Herzfrequenz, Sauerstoffsättigung, Glukose, Elektrolyten-Gleichgewicht (K+, Na+, Cl), Harnstoff und Kreatinin erwiesen sich als stabil. Die Nierenfunktion wurde sogar erheblich verbessert. Die Studie zeigte keinen Anhaltspunkt dafür, dass es bei den Probanden zu kardiovaskulären oder metabolischen Problemen kam. Die Studie bezieht sich jedoch auf einen totalen Nahrungsmittelentzug, während beim Saftfasten eine geringe Kalorienaufnahme täglich dazukommt.

  • 1,5 bis 2 Liter Saft pro Tag: Während der Saftfastenkur selbst werden 1,5 bis 2 Liter Saft pro Tag getrunken. Die Menge wird auf drei bis fünf Mahlzeiten eingeteilt. Dabei werden unterschiedliche Saftarten eingesetzt. Es eignen sich alle frischen Obst- und Gemüsesäfte. Auch Weizengrassaft oder frisch gepresster Gerstengrassaft können verwendet werden. In keinem Fall sollten Sie ausschließlich Obstsäfte verzehren, da hierbei zu viel Zucker konsumiert wird. Das Verhältnis zwischen Obst- und Gemüsesäften oder Säften aus grünen Blättern sollte immer ausgewogen sein.

Dazu hier mehr: Zuckergehalt in frischen Säften: Darauf sollten Diabetiker achten

  • Saft frisch pressen : Der frisch gepresste Saft wird sofort getrunken. Wenn es nicht möglich ist, den Saft direkt frisch zu pressen (zum Beispiel während der Arbeitszeit), dann kann der Saft in einer verschließbaren Glasflasche im Kühlschrank bis zu 48 Stunden gelagert werden. Säfte aus dem Geschäft besitzen nicht denselben Nährwert und enthalten nicht dieselben Vitalstoffen, die ein selbst gepresster Saft enthält.
  • 2 – 3 Liter stilles Wasser pro Tag: Zusätzlich zum Saft werden 2 – 3 Liter stilles Wasser pro Tag getrunken. Statt des Wassers können auch Kräutertees konsumiert werden. Auch eine Kombination aus Wasser und Tee ist möglich.
  • Morgens ein Glas lauwarmes Wasser: Zu Tagesbeginn empfiehlt sich zur Aktivierung des Stoffwechsels das Trinken von einem Glas lauwarmen Wasser.
  • Beimischungen : Den Säften können auch Superfoods beigemischt werden. Das sind zum Beispiel Moringa und Algen. Auch Leinsamen und Weizenkleie sind gestattet. Zur Abwechslung eignet sich eine frische vegane Gemüsebrühe.
  • Kein Alkohol und Kaffee: Während des Saftfastens sind Kaffee, Alkohol und Nikotin Tabu.
  • Mindestens 4 Ausleitungstage: Die Aufbautage nach dem Fasten (Ausleitungstage) müssen behutsam gestaltet werden. Sie dauern mindestens 4 Tage an, als Faustregel gelten ein Drittel der Länge der Fastenzeit. In diesen Tagen müssen 1 – 2 Liter Wasser pro Tag getrunken werden. Die Nahrung sollte möglichst salzarm sein und kein Fleisch und andere schwerverdauliche Bestandteile enthalten. Ideal sind zum Beispiel Kartoffel und Äpfel.
  • Kein intensiver Sport aber dennoch Bewegung: Spaziergänge, autogenes Training, Meditation, Yoga und Tai-Chi.

Welcher Entsafters eignet sich am besten für das Saftfasten?

Beim Saftfasten ist es zum einen wichtig, das Obst und Gemüse so zu entsaften, dass kein Fruchtfleisch und keine Faserstoffe mehr darin enthalten sind, sondern nur eine klare Flüssigkeit. Und zum anderen sollte das Entsaften mit Säften durchgeführt werden, die einen maximal hohen Gehalt an Vitalstoffen besitzen. Nur wenige Entsafter können beide Forderungen erfüllen. Die meisten lassen nämlich Fruchtfleisch durch oder arbeiten mit einer so hohen Umdrehungszahl pro Minute (10.000-15.000), dass Vitamine und Enzyme bereits während des Entsaftens größtenteils oxidieren und nicht mehr lebendig im Saft ankommen. Wichtig ist daher beim Kauf eines Entsafters (falls man noch keinen hat) auf ein langsam arbeitendes Gerät zu achten (ein so genannter Slow Juicer), welches eine Geschwindigkeit der Pressschnecke zwischen 40 und 100 Umdrehungen pro Minute aufweist, wie z.B. der Oscar Neo DA-1000.

Sind Obst- oder Gemüsesäfte besser für das Saftfasten geeignet?

Auf diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Wie oben schon erwähnt, sollten nicht ausschließlich Obstsäfte verwendet werden. Welche Obst- und Gemüsesäfte gewählt werden, hängt auch vom individuellen Geschmack ab. Auf jeden Fall sollten die Säfte frisch gepresst sein und aus Bio-Pflanzen stammen. Wenn auf das frische Pressen verzichtet wird, kommen nur Säfte ohne Zucker- und Konservierungszusätze in Frage. Es sollten zu 100 Prozent naturreine Bio-Säfte sein.

Für wen ist das Saftfasten nicht geeignet?

Wer an einer Krankheit leidet, sollte nicht ohne Aufsicht und ärztlichen Rat fasten. Generell nicht fasten sollten [13]:

  • Menschen mit Untergewicht oder Essstörungen
  • Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen
  • Menschen mit Leber- und Nierenerkrankungen
  • Schwangere und stillende Frauen
  • Kinder
  • Menschen mit Blutungsneigung
  • Menschen mit Durchblutungsstörungen des Gehirns
  • Menschen mit psychischen Krankheiten
  • Typ-1-Diabetiker
  • Krebskranke

Auch wenn man gesund ist, sollte man längere Fastenkuren mit seinem Arzt absprechen.

Fazit

Saftfasten hat mehrere positive Effekte auf den Körper. Der Stoffwechsel bekommt eine wohlverdiente Pause, chronischen Krankheiten wird vorgebeugt, das Gemüt wird erhellt, der Weg zu einer gesunden Ernährung wird bereitet und als positiver Nebeneffekt wird eine initiale Gewichtsabnahme erzielt.

Quellen:

[1]  Stange R, Pflugbeil C, Michalsen A, Uehleke B: Therapeutic fasting in patients with metabolic syndrome and impaired insulin resistance. Forsch Komplementmed 2013;20:421-426.
[2] Abdul, HM; Butterfield, DA (Feb 1, 2007). „Involvement of PI3K/PKG/ERK1/2 signaling pathways in cortical neurons to trigger protection by cotreatment of acetyl-L-carnitine and alpha-lipoic acid against HNE-mediated oxidative stress and neurotoxicity: implications for Alzheimer’s disease.“. Free radical biology & medicine. 42 (3): 371–84. doi:10.1016/j.freeradbiomed.2006.11.006. PMC 1808543.
[3] Michalsen A, Kuhlmann MK, Lüdtke R, et al.: Prolonged fasting in patients with chronic pain syndromes leads to late mood-enhancement not related to weight loss and fasting-induced leptin depletion. Nutr Neurosci 2006, 9:195–200.
[4] Schmolz M, März RW, Schaudt M, Schaudt C, Lauster C. Immunomodulatory Activities of a Concentrated Fruit and Vegetable Juice Tested in a Randomized, Placebo-Controlled, Double-Blind Clinical Trial in Healthy Volunteers. Food Nutrit Sciences. 2014;5:341–50.
[5] Michalsen A: Prolonged fasting as a method of mood enhancement in chronic pain syndromes: a review of clinical evidence and mechanisms. Curr Pain Headache Rep. 2010, 14: 80-87. 10.1007/s11916-010-0104-z.
[6] Wilhelmi de Toledo F, Buchinger A, Burggrabe H et al.: Leitlinien zur Fastentherapie. Forsch Komplementämed Klass Naturheilkd 2002;9:189-198.
[7] Papagiannopoulos IA, Sideris VI, Boschmann M, et al.: Anthropometric, hemodynamic, metabolic, and renal responses during 5 days of food and water deprivation. Forsch Komplementmed 2013;20:427-433.
[8] M. Boschmann, A. Michalsen, Fasting therapy—old and new perspectives, Forschende Komplementarmedizin (2006), 20 (6) (2013), pp. 410–411.
[9] James E. Brown, Intermittent fasting: a dietary intervention for prevention of diabetes and cardiovascular disease? British Journal of Diabetes and Vascular Disease, April 2013.
[10] Intermountain Medical Center. (2011, May 20). Routine periodic fasting is good for your health, and your heart, study suggests. ScienceDaily. Retrieved June 8, 2017.
[11] University of Southern California. (2014, June 5). Fasting triggers stem cell regeneration of damaged, old immune system. ScienceDaily. Retrieved June 8, 2017.
[12] Chia-Wei Cheng, Gregor B. Adams, Laura Perin et al.: Prolonged Fasting Reduces IGF-1/PKA to Promote Hematopoietic-Stem-Cell-Based Regeneration and Reverse Immunosuppression. Cell Stem Cell, 2014; 14 (6).
[13] wikipedia.org: Heilfasten

www.spiegel.de