Wer kennt das nicht – lecker duftende Pizza, die Lust auf mehr macht. Selbst gemacht mit viel Liebe kommt Italien zu Ihnen nach Hause.

Doch was macht den perfekten Pizzateig aus? Bei dieser Frage scheiden sich die Geister, doch bei einem Punkt sind sich alle Experten einig: Zeit! Kaum ein Teig braucht mehr Ruhepausen als dieser. Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Zutaten und hier vor allen Dingen das Mehl. Das beste für unsere perfekte Pizza ist Mehl vom Typ 00. Das ist zwar eine italienische Mehlsorte, trotzdem gibt es das im gut sortierten Feinkostladen auch hierzulande oder natürlich über das Internet zu bestellen. Der Vorteil von diesem Mehltyp ist der geringe Schalenanteil beim Mahlvorgang, was wiederum die hohe Backfähigkeit ausmacht – also unser Teig geht besser auf und das ist schließlich das Um und Auf bei einer Pizza.

Von den Zutaten her ist unsere Liste überschaubar:

  • 500g Mehl Typ 00
  • 20g Salz
  • 600ml lauwarmes Wasser
  • 2 nicht gehäufte TL Zucker
  • 20g Hefe
  • 6 EL gutes Olivenöl

Wenn alle Zutaten in Reichweite sind, kann es losgehen.

Schritt 1

In das lauwarme Wasser bröseln wir die frische Hefe hinein und geben die 2 TL Zucker dazu – gut verrühren und 10 Minuten rasten lassen.

Schritt 2

Das Mehl in einer großen Schüssel mit dem Salz vermengen.

Schritt 3

Nach 10 Minuten das Hefegemisch nochmals durchrühren, damit nichts am Boden haften bleibt. Nun das Gemisch langsam zum Mehl dazu – am besten formt man mit den Fingern in das Mehl eine Grube und leert das Hefegemisch nach und nach dazu. Wichtig ist, dass man das Mehl vom Rand der Schüssel immer in die Mitte einarbeitet.

Schritt 4

Wenn die Flüssigkeit vollständig eingearbeitet ist, geben wir noch das Olivenöl dazu – auch hier gilt – ein Löffel nach dem anderen und immer schön mit den Händen einarbeiten.

Schritt 5

Jetzt kommt der richtig anstrengende Teil, aber es lohnt sich wirklich. Den Teig jetzt aus der Schüssel auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und kneten, kneten, kneten. Hier kommt es auf die Technik an. Wichtig ist, den Teig die ersten paar Minuten eher auseinander zu ziehen, als zu kneten. Dazu einfach mit den Händen den Teig auseinander ziehen und wieder zusammenkneten, wieder auseinander ziehen und zusammenkneten – das machen wir nun ca. 3 Minuten. Dieser Schritt ist deshalb wichtig, damit sich die klebrigen Anteile im Teig besser mit dem Mehl vermengen.

Schritt 6

Kneten, kneten, kneten! Nach den 3 Minuten „ziehen“ wird der Pizzateig jetzt so richtig durchgeknetet – gute 15 Minuten. Wenn sich der Teig noch klebrig anfühlt, einfach ein bisschen Mehl auf die Arbeitsfläche und einarbeiten. Nach und nach sollte der Teig immer geschmeidiger werden. Fertig ist er, wenn die Oberfläche schön glatt und weich ist.

Natürlich kann man den Teig auch von der Küchenmaschine kneten lassen, was Zeit und Arbeitskraft spart. Hier ist eine Auswahl an empfehlenswerten Küchenmaschinen.

Schritt 7

Den Teig an einem warmen Ort, mit einem feuchten Tuch bedeckt, 2 Stunden ziehen lassen.

Schritt 8

Nach den 2 Stunden aus dem Teig (nicht mehr durchkneten) Stücke à ca. 190 – 200g abschneiden und zu Kugeln formen.

Diese Kugeln noch ca. ½ Stunde, mit einem feuchten Tuch bedeckt, rasten lassen. In der Zwischenzeit kann der Ofen schon auf die höchstmögliche Temperatur (meist ca. 250°C) vorgeheizt werden und der gewünschte Belag für die Pizza geschnitten bzw. vorbereitet werden. Nach der ½ Stunde sind die Teigkugeln nochmals aufgegangen und bereit zum Verarbeiten.

Die Kugeln auf die gewünschte Größe formen, belegen und ab in den Ofen! Wenn vom Teig etwas übrig geblieben ist, portionsweise in Frischhaltefolie packen und einfrieren.

Jetzt bleibt nur noch eines zu wünschen: Buon appetito!